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Kemer
Ein Urlaub in Kemer bietet zwar viel, aber nicht für jeden etwas. Man muß eben genau wissen, was man von seinem Urlaub erwartet. Individualreisende zum Beispiel werden nur schwer auf ihre Kosten kommen. Viele Gäste haben hier einen Pauschalurlaub gebucht, weshalb man sich nicht wundern darf, wenn es am Strand mal ein bißchen voller wird. Dafür bekommen Touristen in Kemer aber auch einiges geboten: schöne Sand- und Kiesstrände entlang der Mittelmeerküste, ein umfangreiches Sportangebot und ein aufregendes Nachtleben. Eingefaßt ist das Ganze in die wunderschöne Naturkulisse des Taurusgebirges. Mittelpunkt des Küstenstädtchens ist mittlerweile nicht mehr der kleine Fischerhafen, sondern ein moderner Jachthafen. Im Herzen des Ortes haben sich zahlreiche Restaurants, Bars und kleine Geschäfte angesiedelt. Darüber hinaus findet man viele Boutiquen, sowie Schmuck- und Teppichhändler. Wundere dich sich nicht, wenn dir nach deinem Kemer-Urlaub Schwimmhäute gewachsen sind. Denn Badeurlaub wird hier ganz groß geschrieben. Der Ort und die nähere Umgebung bieten herrliche Strände. Egal ob Kies oder Sand - in Kemer ist für jeden was dabei. Neben den hoteleigenen Stränden sind besonders die Strände Aysigi und Flamingo sehr beliebt. Der Küstenstreifen um Kemer ist in zwei verschieden Zonen eingeteilt. Richtung Norden ist der Strand eher kieselig und im Süden lockt feiner Sandstrand. Auch die sportlich Aktiveren werden im Urlaub nicht enttäuscht: Viele Hotels verfügen über eigene Tauchbasen. Außerdem gibt es eine Reihe von Reitställen, die Pferde verleihen. Etwas wilder geht es bei den Rafting-Touren im Köprülü Kanyon zu. Wer im Urlaub so richtig hoch hinaus will, kann sich auf einen Wander- oder Treckingausflug ins Umland von Kemer begeben. Es gilt die wunderschöne Naturlandschaft mit dem Taurus-Gebirge und den ausgedehnten Pinienwäldern zu erkunden. Ein sehr schöner Wanderweg verläuft entlang des Göynük-Flusses. Der Weg führt geradewegs zu einer Schlucht mit Wasserfall. Sehr gut wandern kann man außerdem zwischen Camyuva und Phaselis. Von Kemer nach Camyuva kommt man am besten mit dem Dolmus. Ein Urlaub in Kemer ist perfekt für alle diejenigen, die gerne die Nacht zum Tag machen. Egal ob tanzen am Aysigi-Strand (im Moonlight Freizeitpark), in der Großraumdisco Buddha, im Oberbayern oder im Sherlock-Holmes. In Kemer ist Abwechslung angesagt. Richtig türkisch geht es nur bei den täglichen Folkloreabenden in der Halay Türkü Bar zu. Kemer selbst hat nicht viel Sehenswertes zu bieten. Wer mag, kann den Yörük-Park besuchen, der so etwas wie ein ethnographisches Freilichtmuseum darstellen soll. Gezeigt werden einige Nomadenzelte, die innen mit Plastikpuppen, Teppichen und allem möglichen Zubehör ausgestattet sind sowie Ställe und Gatter für das Vieh der Nomaden. Oder entdecke die Reste der alten Stadt Idyros. Diese Ruinen (u.a. die einer Basilika), welche die Stadtverwaltung immer noch nicht als Kulturdenkmal erkannt hat, liegt südwestlich vom Moonlight-Park und ist völlig mit Gestrüpp überwuchert. Weiterhin lohnt ein Spaziergang zum seldschukischen Jagdhaus. Spannender sind sicherlich die Ausflüge ins Umland von Kemer: im Olympos Nationalpark Beydaglari tut sich eine beeindruckende Naturszenerie auf. Besonders Wander- und Treckingfreunde kommen hier im Urlaub auf ihre Kosten. Von dort aus startet auch die Tour auf den lykischen Olymp, den Tahtali Dag (2.318 m), dessen Gipfel seit 2007 mit einer Drahtseilbahn zu erreichen ist.. In den Pinienwäldern auf der Halbinsel im Süden von Kemer stehen die Überreste der antiken Stadt Phaselis. An seinen ehemaligen drei Häfen findet sich heute traumhaftschöne Badeplätze. Die Therme, eine gepflasterte Strasse, das Theater und ein Aquädukt zeugen noch heute von den vergangenen Tagen. Einst gehörte Olympos zum lykischen Machtbereich. Anschließend trieben hier kilikische Piraten ihr Unwesen. Sie wurden vertrieben und die Region fiel in römische Hände. Zu den antiken Sehenswürdigkeiten gehören das Badehaus, die byzantinische Kirche und die Überreste eines Forts, das zeitweise genuesisch und venezianisch war. So bekommt man im Urlaub also auch ein wenig Kultur mit. Nach der Geschichtstour kann man sich am sehr schönen, aber meist nicht ganz leeren Strand von Olympos erholen. Aber was will ich viel über Kemer schreiben. Das können Ina und Joe viel besser und ausführlicher - auch weil ganzjährig vor Ort. Schau daher in die Seiten von www.kemer-tr.info.
Oder blättere mal in den offiziellen Seiten der Stadt Kemer. www.kemer.cc/alm/index.htm
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