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Heviz

Der weltbekannte Kurort Heviz liegt etwa 6 Kilometer nordwestlich vom Balaton, nahe der Stadt Keszthely und zählt zu den wohl bekanntesten Orten in Ungarn. Heviz hat etwa 6000 Einwohner, rechnet man die vielen Touristen und Besucher dazu, sind es aber weitaus mehr.
Das Herz der Stadt, der Thermalsee, entstand vor mehreren zehntausend Jahren und ist der zweitgrößte Thermalsee der Welt. Er besitzt eine Größe von 4,4 Hektar und ist ca. 36 Meter tief.
Der See wird von einer unterirdischen Thermalquelle gespeist. Er hat daher auch im Winter noch eine angenehme Temperatur von etwa 25° Celsius. Im Sommer beträgt die Wassertemperatur um die 35° Celsius.
Schon die alten Römer kannten die heilsame Wirkung des Hevizer Wassers und nutzten sie auch. Im Jahre 1795 ließ Graf Festetics den Ort zum Heilbad ausbauen, indem er verschiedene Badehäuser und Kureinrichtungen errichten ließ.
Heutzutage besuchen jährlich etwa 900.000 Urlauber den Ort
Das Wasser des Hevizer Sees ist zur Behandlung verschiedener Krankheiten geeignet. Alle großen Hotels und die vielen medizinischen Einrichtungen bieten dem Kurgast verschiedene Therapien und Einzelanwendungen an, die ärztliche Versorgung, auch für Individualtouristen, ist sehr gut.
Kurzum: In Heviz findet der Gast alles was man für einen schönen und erholsamen Kuraufenthalt braucht, und die ungarische Gastfreundschaft ist ja sowieso weltbekannt.

Landkarte-Plattensee-7550

Der Balaton, das "ungarische Meer"

Der Balaton ist mit seinem 596 km² großen Wasserspiegel der größte Binnensee Mittel- und Westeuropas. Von Südwesten nach Nordosten erstreckt sich der See über 75 km Länge, seine schmalste Stelle befindet sich mit 1500m bei der Halbinsel Tihany, die breiteste beträgt ca. 14 km.
Der See ist im Gegensatz zum Gardasee oder Bodensee sehr flach. Die durchschnittliche Tiefe des Balaton beträgt nur 3,25 Meter, was auch das Geheimnis der hohen Wassertemperatur in den Sommermonaten ist - so kann sie im August schon mal bis zu 27° Celsius betragen.
Die größte Tiefe befindet sich nahe der Halbinsel Tihany (ca.11 m), wo auch eine Autofähre den Balaton überquert.
Am Nordufer des Sees findet man Sand- und Rasenstrände vor, das Wasser ist dort etwas tiefer als am Südufer. Die "Balatoner Riviera", wie die Gegend zwischen Balatonalmadi und  Badacsonyörs auch genannt wird, ist im Frühjahr am schönsten. Dann blühen dort die Obst- und Mandelbäume in den herrlichsten Farben und man fühlt sich wie in einer anderen Welt.
Das Hinterland des Nordufers wurde von aktiven Vulkanen geformt, die Berge des Dolomit Hochlandes, an denen Wein angebaut wird, sind weit sichtbar. Den schönsten Blick darauf hat man vom Südufer aus. Und am Abend bietet sich von dort ein unvergleichlicher Sonnenuntergang.
An den Stränden des Südufers, die meist Liegewiesen sind, ist das Wasser dagegen eher flach.
Man kann an einigen Stellen hunderte (!) Meter weit in den See laufen, was die Südseite zu einem Paradies für Kinder und Familien macht. Die Orte reihen sich dort wie Perlen einer Kette aneinander, die meisten sind bereits zusammengewachsen.
Die familiäre Atmosphäre, die vielen Sportmöglichkeiten und die Ruhe des Hinterlandes sind die Stärken des Balatoner Südufers. Auf dieser Seite befinden sich mit Siofok, Fonyod, Balatonboglar und Balatonlelle die größten  Ferien- und Erholungszentren Ungarns.

© Heinz-Ulrich Hartung                         letzte Überarbeitung: 02.03.2012