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Avsallar, März 2010 Pegasos-Hotels in Konkurs
Nach monatelangen Verhandlungen gibt es nun endlich eine Lösung für den angeschlagenen türkischen TUI Hotelpartner Joy. Über die Joy Gruppe (16 Hotels) wurde Anfang März Konkurs verhängt und die Vermögenswerte des Eigners beschlagnahmt.
Nachdem Akin Yilmaz' Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten war, wurde mit Anfang März der Konkursantrag gestellt. Joy wird unter eine Art Gläubigerschutz gestellt. Gleichzeitig wurde eine Auffanggesellschaft gegründet, die das operative Geschäft fortführen und einen Großteil der Mitarbeiter übernehmen wird. In Incekum/Avsallar sind die Häuser Pegasos Royal, Pegasos Resort und Club Pegasos betroffen. (Quelle: AFP)
Avsallar/Ankara, Februar 2010
Avsallar und Alanya kämpfen mit marodem Haushalt
Avsallars Bürgermeister Hüseyin Enver Görgülü und Bürgermeister Hasan Sipahioğlu, Alanya, sind bei Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (AKP) vorstellig geworden. Sie reisten in der Hoffnung nach Ankara, daß sie für ihre Gemeinden Geld locker machen könnten, denn die Weltwirtschaftskrise hat auch vor ihren Gemeinden nicht Halt gemacht. So hätten die fälligen Gehälter für Beamte und städtische Arbeiter nur mit Verzögerung und nur zur Hälfte auszahlen werden können. Besonders in den Monate Januar, Februar und März ist die finanzielle Situation der Gemeinden noch prekär. Görgülü hatte, wie schon sein Amtskollege Sipahioğlu nach der 2009er Bürgermeisterwahl die Fronten gewechselt und ist der AKP beigetreten. Wohl auch in der Hoffnung, durch diesen Schritt mehr Aufmerksamkeit für ihre Gemeinden in Ankara zu erhalten. (Quelle: Yeni Alanya)
Türkler, Februar 2010
Vier Delphine im Sealanya verendet
Die Zustände in Delphinarien stehen nicht immer zum Besten. Deshalb hatte die TUI das „Dolphin Land“ in Antalya bereits aus ihrem Programm gestrichen. Das gleiche gilt für den Park „Troy“ in Belek. Die beiden Delphinarien entsprachen nicht den Bestimmungen des „Dolphin Fund“.
Nun meldet die türkische Presse den Tod von vier der aus Japan importierten elf Tiere im Sealanya Dolphin-Park in Türkler. Sie verendeten in der Zeit vom 6. bis 14. Februar 2010. Die Delphine werden nun im zuständigen Amt für Gerichtsmedizin in Konya einer Autopsie unterzogen, um die Todesursachen zu klären. Außerdem wird das Wasser in den Delphinbecken überprüft.
Unterdessen regt sich auch in der Türkei der Protest gegen die Haltung von Delphinen in ähnlichen Anlagen zu Showzwecken. So hat der Dolphin Fund bereits letztes Jahr weitere Überprüfungen türkischer Delphinarien angekündigt. Das scheint nun auch bitter nötig zu sein.
Als Konsequenz aus dem Vorfall in Türkler hat Öger mit sofortiger Wirkung alle Delphinarien aus dem Tourprogramm genommen. (Quelle: Tourexpi)
Gazipasa, Februar 2010
Infos über den Flughafen Gazipasa als “running gag”? Will man der örtlichen Presse Glauben schenken, so wird der Flugplatz Gazipasa ab März für Inlandsflüge von und nach Istanbul, Ankara und Nevsehir (Kappadokien) freigegeben. Das wird auch ohne Probleme bewerkstelligt werden können, insofern die Maschinen nicht die Ausmaße der gebräuchlichen Ferienklipper besitzen. Interessierte Individualbesucher aus Europa sollten sich daher schon mal nach Transportmöglichkeiten über Istanbul informieren.
Aufgrund der weiteren Verlängerung von Start- und Landebahn um 500 m sollen dann endlich auch größere Maschinen (A321, Boing 737, etc.) die Urlauber an die Strände von Alanya bis Anamur befördern, was dem Tourismus einen weiteren Schub geben soll. Technisch und fliegerisch wäre dies sicherlich auch möglich. Jedoch werden Alanya-Urlauber, die dort “aufschlagen” nur eine Minderheit sein. Die Masse wird weiterhin in Antalya türkischen Boden betreten müssen. Denn in Gazipasa werden nur wenige Maschinen pro Tag starten und landen können, da die Landungen von See her und die Starts in Richtung Meer erfolgen werden. Auch wenn der Wind günstig steht, werden die Pausen zwischen den Starts und Landungen aus Gründen der Sicherheit erheblich sein. (Redaktion) Ganz genau erklärt werden der Größenwahn und die eigentlichen Probleme HIER.
Belkis, Februar 2010 Termine von “Fire of Anatolia” und “Troya” in 2010 Die Tanz-Shows “Fire of Anatolia” (Anadolu Atesi) und “Troya” (Troy) können ja leider nicht mehr im Aspendos Theater bewundert werden. Trotzdem sind diese Shows auch in der “Gloria Aspendos Arena” (4.500 Plätze), ganz in der Nähe des Aspendos Theaters bei Belkis, sehenswert. Buchen kann man die Vorstellungen in vielen “Reisebüros” der Urlaubsorte. Eintritt, Transfer und Abendessen sind dann inklusive. (Der Einsatz von Camcordern ist nicht gestattet. Fotografieren aber erlaubt.) Einen kleinen Einblick in “Fire of Anatolia” siehst du HIER (noch im Aspendos Theater).
Termine “Fire of Anatolia” (Beginn jeweils - dienstags und teilweise freitags - um 21:15 Uhr) April: 20., 27. Mai: 4., 11., 18., 25., 28. Juni: 1., 4., 8., 11., 15., 18., 22., 25., 29. Juli: 6., 13. 20., 27. August: 3., 10., 17., 24., 31. September: 7., 14., 21., 28. Oktober: 1., 5., 8., 12., 19., 26. November: 2.
Termine: “Troya” (Beginn jeweils - freitags - um 21:15 Uhr) Juli: 2., 9., 16., 23., 30. August: 6., 13., 20., 27. September: 3., 10., 17., 24.
“Troya” in Deutschland (Beginn jeweils 20:00 Uhr): 13.3. Berlin, O²-Arena - 20.3. Frankfurt, Festhalle - 23.3. Oberhausen, KöPi-Arena - 26.3. Stuttgart, Porsche-Arena - 7.4. München, Zenith-Kulturhalle - 12.5. Nürnberg, Arena - 15.5. Hamburg, CCH - 22.5. Braunschweig, Stadthalle - 27.5. Mannheim, SAP-Arena (Redaktion)
Side, Januar 2010 OB von Side will Zurschaustellung von Waren auf Gehsteig verbieten
Mit einem neuen “Schaufenstersystem” will die Stadtverwaltung Side gegen die leider noch übliche Belästigung von Urlaubern durch Schlepper und “Marktschreier” vorgehen. Wie das türkische Tourismusportal Turizmgazetesi berichtet, plant Mehmet Ergen, der Vorsitzende des Vereins der Gewerbetreibenden in Side (SEBD), der Belästigung der Urlauber durch allzu heftig vorgetragene Kaufwerbung durch ein neues “Schaufenstersystem” Abhilfe zu schaffen. Dazu sollen sämtliche Geschäfte Sides dazu angehalten werden, ihre Schaufensterauslagen geeignet zu gestalten, und die Zurschaustellung von Waren auf den Gehsteigen unterbunden werden. Die Aktion des Vereins der Gewerbetreibenden Sides wird auch durch Sides Bürgermeister Abdulkadir Uςar unterstützt, der dazu auch die Zahl der Überwachungskameras erhöhen will, damit die Ordnungspolizei vor Ort sofort eingreifen kann. Händler, die gegen das Verbot verstoßen, sollen damit aufgezeichnet und entsprechend bestraft werden. (Quelle: tourexpi, Prima Türkei)
Antalya, Januar 2010
WHO weist 15 Gebiete bei Antalya für Öko-Tourismus aus
Wie die türkische Presse berichtet, hat der belgische Ökologe Dr. David Peters im Auftrag der WHO die „lebenswertesten“ Gebiete in der Provinz Antalya kartiert. Es handelt sich um die Gebiete Oymapınar bei Manavgat, Köprülü Kanyon, Selge, die Dörfer bei Değirmenözü, die Stadt Köprülü bei Gündoğmuş, die Dörfer Kayabükü und Pempelik, die Alm Söbüce bei İbradi, das Dorf Sülekler bei Korkuteli, Yuva bei Elmalı und Gömbe bei Kaş.
Der belgische Ökologe will mit seiner Arbeit dafür sorgen, daß Ökotourismus und Natursportarten in Antalya ausgebaut werden können. Dabei sollen vor allem Trekking, Walking, Nordic Walking und Mountainbike-Touren im Vordergrund stehen.
„Die WHO hat 2007 den Bereich Tahtalı Beli im Kreis Korkuteli als weltschönsten Bereich für Nordic Walking ausgewählt,“ sagte Peters der türkischen Presse. „Interessenten aus Europa können vom Paß Tahtalı Beli bis zur antiken Stadt Termessos wandern. Als Pilotgebiete haben wir nun die Dörfer Beğiş, Avdan und İmecik und die Parcours von dort zur Alm Beydağı Yaylası ausgewählt.“ (Quelle: tourexpi)
Kemer, Januar 2010
Deutsche Gäste kann man in Kemer mit der Lupe suchen
In einem Interview mit Halil Öncü vom türkischen Tourismusportal TurizmdeBuSabah beklagt Tayyar Gül, Vorstandsmitglied der Rose-Hotels, daß kaum mehr Deutsche den früher so beliebten Ferienort Kemer besuchen.
Seinen Angaben zufolge stellen mittlerweile russische Gäste 80 % der Besucher in Kemer, gefolgt von 10 % Inlandstouristen. Deutsche kann man mit der Lupe suchen. Obwohl der Ort nur in der Hauptsaison mit russischen Urlaubern überlaufen ist, kommen die Deutschen auch nicht mehr in der Nachsaison und im Winter nach Kemer. Das trifft besonders die Hotels, die ganzjährig geöffnet haben. “Jetzt rächt sich die starke Ausrichtung auf den russischen Tourismus in den letzten Jahren,” so Gül. Die wichtigsten deutschen Reiseveranstalter hätten nur noch wenige Hotels im Bereich Kemer im Angebot. Das deutsche Interesse hat sich in die Regionen Side/Manavgat und Alanya verlagert. (Quelle: tourexpi)
Alanya, Januar 2010
Bald Skifahren in Alanya?
Seit 17 Jahren kämpft man bei Alanya um ein Projekt, daß auch die touristische Zukunft des beliebten Ferienorts sichern könnte. Nun ist der Weg für das Wintersportgebiet Akdağ endlich frei.
Die geplante Einrichtung eines Wildschutzgebiets seitens des Amts für Naturschutz und Nationalparks im Ministerium für Umwelt und Forsten der Türkei verhinderte seit 17 Jahren die Planung eines Wintersportgebiets am Berg Akdağ in der Nähe von Alanya.
Nun hat sich endlich eine Lösung gefunden, indem das für die Einrichtung des Wintersportgebiets vorgesehene Gelände mit einer Fläche von 300 Hektar aus dem Bereich des Wildschutzgebiets herausgenommen wurde. Das Wildschutzgebiet hatte den Bereich der geplanten Skipiste überschnitten und so bisher deren Anlage verhindert.
Wie der Vorsitzende der IHK Alanya, Kerim Aydoğan, der türkischen Presse gegenüber betonte, ist damit eines der wichtigsten Hindernisse beseitigt, die die Planung des Skigebietes behindern. Es steht indessen noch die Genehmigung für ein weiteres Gelände von 60 Hektar Fläche an, um den Zufahrtsweg zu dem geplanten Skigebiet in gewünschter Weise anlegen zu können.
Nach Ansicht des IHK-Vorsitzenden besitzt das Projekt Skigebiet Akdağ besondere Bedeutung hinsichtlich der Ausweitung der Urlaubssaison in Alanya: „Dieses Projekt ist für Alanya lebenswichtig,“ sagte er. „Wir haben hier eine Kapazität von 130.000 Betten. Diese Betten müssen wir auch im Winter nutzen können, und das wird mit Hilfe des Skigebiets möglich werden. Alanya sollte nicht nur als Sand-und-Strand-Reiseziel bekannt sein. Außerdem könnten wir uns dadurch von den Konkurrenten in Spanien und Bulgarien durch ein neues Produkt deutlich absetzen,“ führte er aus. (Quelle: tourexpi)
Avsallar, Januar 2010 Avsallar soll “Incekum” werden
Der neue Bürgermeister von Avsallar, Hüseyin Enver Görgülü steht in Verhandlungen mit den Nachbarorten Konakli und Okurcalar, um einen Zusammenschluß dieser Ortschaften zu einer “Kleinstadt” auf den Weg zu bringen. Zur Zeit betreibt jede Gemeinde ihre eigene Tourismuspolitik. Und durch die Zusammenlegung dieser Ortschaften ist eine schlagkräftigere Vorgehensweise beim Aufbau eines attraktiven Urlaubsgebietes gewährleistet. Einen neuen Namen für die Samtgemeinde existiert auch schon: “Incekum”. Denn der, so Enver Görgülü, sei ja inzwischen “in der ganzen Welt” bekannt. (Quelle: www.haberler.com)
Avsallar, Januar 2010
Avsallar soll durch Kameras sicherer werden Aufgrund der positiven Auswirkungen dieser Art der Überwachung in Alanya, Konakli und Mahmutlar soll nun auch in Avsallar die Kameraüberwachung eingeführt werden. Die zunehmende Kriminalität (Einbrüche und sogar Überfälle) haben die Gemeindeverwaltung nach massiven Beschwerden der Bewohner bewogen, Kameras in der Innenstadt, der Fußgängerzone und sogar in Außenbezirken aufzustellen. Die Gemeindeverwaltung ist sicher, dadurch die Kriminalität eindämmen zu können und den Ort sicherer zu machen. (Quelle: www.haberler.com)
Alanya, Januar 2010 Der Pegel steigt unerwartet schnell
Die starken Regenfälle der letzten Wochen lassen den Pegel des Dim Stausee schneller als erwartet steigen. So berichtet das “Cleo Magazin” in seiner letzten Ausgabe, wie auch die Internet-Zeitung “Prima Türkei”.
Seit einigen Wochen wird der Stausee wieder gefüllt, nachdem die Reparaturarbeiten an den Schleusentoren doch noch vor Wintereinbruch fertiggestellt werden konnten. In nur fünf Wochen ist der Stausee bereits zu einem Drittel gefüllt. Daher ist zu erwarten, daß die Talsperre bis April 2010 vollständig befüllt sein wird. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk werden dann wohl auch abgeschlossen sein, sodaß auch die Stromerzeugung anlaufen kann. Die gesamte Region wird von der verbesserten Strom- und Wasserversorgung profitieren.
Antalya, Januar 2010 Es hat wieder einmal gereicht, ....
.... denn die deutschen Urlauber bleiben auch 2009 - wie im gesamten Urlaubsland Türkei - wieder die stärkste Urlaubergruppe an der Türkischen Riviera. Im November wurden auf dem Antalya Airport über 152tsd Urlaubern aus Deutschland gezählt (56% aller Urlauber die dem trüben Wetter in Europa zu entkommen suchten) und auch im Dezember kamen fast 50% aller Urlaubsgäste aus Deutschland. Damit hat sich der Tourist aus Germany wieder einmal den ersten Platz unter den gesamt 8.704.874 Urlaubern des Jahres 2009 im Gebiet Antalya gesichert. Die Zahlen für 2009 (Jan. -Dez.): Deutschland: 2.298.231 Urlauber = 27,82%; Rußland: 2.112.673 = 25,58%; Niederlande: 425,966 = 5,16%; Ukraine: 344.233 = 4,17%; Großbritannien: 319.913 = 3,87%; Österreich: 246.547 = 2,98%. Auf den weiteren Plätzen folgen: Polen, Schweden, Frankreich, Belgien, Norwegen. Einheimische Urlauber an der Türkischen Riviera kamen auf 444.475 Besucher (5,11%).
Die Statistik zeigt weiterhin auf, daß die Besucher aus Rußland und der Ukraine die Zeit zwischen Mitte Juni bis Mitte September bevorzugen. In dieser Zeit wird an der Türkischen Riviera (auch vom Hotelpersonal) hauptsächlich Russisch gesprochen.
Deutsch dagegen ist die bevorzugte Sprache in der Vor- und Nachsaison (gemäßigte Temperaturen). Die Einheimischen kommen überwiegend während der türkischen Sommerferien und natürlich in großen Scharen in der Woche des “Ramazan Bayrami” (Zuckerfest). (Quelle: Antalya il kultür ve Turizm müdürlügü)
Antalya, Januar 2010
Terminal 2 wird renoviert, ... ... daher wird der gesamte Flugverkehr (An- und Abflug; In- und Ausland) zur Zeit über Terminal 1 abgewickelt.
Wie der Betreiber, Fraport IC mitteilte, ist das Fluggastaufkommen in Winter erheblich niedriger als in den Sommermonaten, sodaß es zu keinerlei Beeinträchtigungen oder zusätzlichen Verzögerungen kommen wird.
Die z.Z. gültigen Lande- und Startzeiten am Airport Antalya.
Ocursalar, Dezember 2009
Museumsdorf nach internationalem Vorbild
In der Gemarkung Okurcalar befindet sich ein verlassenes Dorf. Dieses wurde 1970 nach einer Epidemie, welche das ganze Dorf erfaßt hatte, von der Dorfbevölkerung verlassen. Seitdem ist das 350 Jahre alte Dorf “İncirkırı” dem Verfall preisgegeben. Dies hat nunmehr den Bürgermeister und seinen Gemeinderat veranlaßt, dieses verlassene Dorf zumindest als “Museumsdorf” wieder zum Leben zu erwecken. So sollen die Häuser renoviert werden und die ca. 30 Gebäude als ethnographisches Freilichtmuseum wieder auferstehen.
Ein Teil der Häuser des Dorfes soll zu Pensionen umgebaut werden. Die großen Felder werden wieder bewirtschaftet und die Produkte als Bio - Ware den Besuchern angeboten. Alte Berufe sollen in diesem Museumsdorf in restaurierten Handwerksbetrieben ihr Können unter Beweis stellen und ebenfalls die Produkte ihres Schaffens an den “Mann” bringen. Letztendlich soll dieses “Dorf” das reine türkische, dörfliche Familienleben vor dem Tourismusboom darstellen.
Es wurde vom Gemeinderat außerdem beschlossen, dass in diesem Dorf nur Kutschen und Kamele als „mobiler Untersatz“ unterwegs sein dürfen. Weiterhin soll ein kleiner Zoo (hoffentlich nur einheimische Tierwelt) installiert werden, der in der Nähe des Bache liegen wird. Doch bis dieses Museum eröffnet werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Geplant ist die Eröffnung im Jahr 2011. (Quelle: www.haberler.com)
Antalya, Dezember 2009
Das neue Einkaufszentrum muß warten Schon längst hätten die Fundamente für das neue Geschäftszentrum auf dem ehemaligen Gelände des Volksbasar gesetzt werden sollen. Aber die bei den Erdarbeiten entdeckten beeindruckende Funde aus römischer und byzantinischer Zeit haben das Ministerium für Kultur und Tourismus auf den Plan gerufen. Das Gelände wurde umgehend zu einer bedeutenden archäologischen Stätte erklärt und Ausgrabungen veranlaßt. Bauarbeiten wurden mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres untersagt.
Incekum, November 2009
Die Türkische Riviera hat auch im Winter vieles zu bieten
Es weht ein frischer Wind, der Himmel ist wolkenverhangen, und der kilometerlange Sandstrand rund um Avsallar zeigt sich an einem späten Novembertag fast menschenleer. Die Nachsaison an der türkischen Mittelmeer-Küste bietet aber auch Vorteile: Sehr hohe Temperaturen und Touristenmassen sind Mangelware. Die Hotelpreise, auch die der Fünf-Sterne-Resorts, pendeln im unteren Preissegment. Ein idealer Zeitpunkt also, sich ohne Gedränge, zu Fuß, mit dem Dolmus, per Mietwagen oder auf organisierten Touren in Ruhe in dem beliebten Urlaubsgebiet umzuschauen. Auch wer nur kurz an der Küste urlaubt, sollte einen Ausflug ins Taurus-Gebirge unternehmen, etwa zur Güver-Schlucht im Nationalpark Düzlerçami, dem Grand Canyon der Riviera. Oder in das antike Termessos. Der Anstieg zur in rund 1.000 Meter Höhe gelegenen Ruinenstadt setzt ein gewisses Maß an Kondition voraus. Doch die Mühen werden belohnt: Rund um die einstige Bergfestung aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus finden Freizeitarchäologen Reste einer Stadtmauer, eines Tempels und Amphitheaters. Andere lohnende Abstecher in die Geschichte sind der Besuch von Perge, Aspendos, Alarahan und die Besteigung der Burg Alara kale. Neben einer oder mehrerer Touren ins Hinterland mit seinen Stauseen, Hochalmen und versteckt liegenden Dörfern ist ein Besuch von Alanya empfohlen. Jetzt ist die Wanderung zur oberen Burg nicht mehr ganz so schweißtreibend, sodaß ein anschließender Bummel durch die Geschäftsstrassen und -gassen immer noch zu bewältigen ist. Weitere Anregungen findest du HIER. (Redaktion)
Antalya, Oktober 2009 Wechselnde Aussichten im sich drehenden Hotelzimmer Der Blick aus dem Fenster überrascht immer wieder aufs Neue: im “The Marmara”, Antalya, wartet am Morgen die Aussicht auf das azurblaue Meer - am Abend gehen die Gäste mit dem Panorama der Berge zu Bett. Das 5-Sterne Hotel an der Türkischen Riviera ist das einzige Hotel, das sich 360° um die eigene Achse dreht. Durch die Drehbewegung ändert sich der Ausblick aus dem Fester der Loft-Zimmer wie in einem beweglichen Bilderrahmen: Die Gäste genießen in zwei bis 22 Stunden ein Rundum-Panorama der Küstenlandschaft und der türkischen Hafenstadt Antalya. Die Übernachtung kostet je nach Saison ab 290 Euro pro Nacht. Weitere Informationen unter www.themarmarahotels.com.
Incekum, September 2009
Hotelneubaupläne für Türkler-Fugla in der Schublade
Auf der Fugla-Halbinsel bei Avsallar, auf der u.a. der Hotelkomplex Lonicera World, bzw. Kösdere steht, sind neue Hotelanlagen geplant. In der Baulücke vor der ehemaligen “Straußenfarm” wurde bereits im Frühsommer auf´s heftigste gewerkelt. Ob der zeichnerische Entwurf (kleines Bild) verwirklicht wird, werden wir ja schon bald sehen können.
Das großzügig geplante Resort “Goldisland” könnte die unansehlichen Fläche hinter dem Bootsanleger wirklich zu einem optischen Highlight werden lassen. Der herrliche Blick von dort zum Strand und auf die Silhouette von Avsallar nebst den dahinter aufragenden Bergen des Taurusgebirges dürfte vielen Urlaubern dauerhaft in Erinnerung bleiben. Und Meerblick kann garantiert werden.
Das einzige Problem wird aber sein, jedes Jahr genügend Sand an den Strand zu spülen, um der Bedeutung des Begriffs “Incekum” Rechnung zu tragen. Denn leider ist der Strand an diesem Teil der Halbinsel sehr felsig. (Redaktion)
Alanya, September 2009
Alanya soll eigene Provinz werden
Derzeit sind Gespräche mit der Regierung in Ankara im Gang, in denen es um die Abkopplung Alanya's aus der Provinz Antalya geht. Nachdem Bürgermeister Sipahioglu unmittelbar nach den Kommunalwahlen zur Regierungspartei AKP übergetreten ist, versucht er nun, über den Schritt einer eigenen Provinz und der eingeleiteten Eingemeindung etlicher Ortschaften, mehr finanzielle Zuteilung für die Stadt Alanya zu erhalten. (Quelle : Antalya.de)
Antalya, September 2009
Es ist vollbracht, ...
... der erste Bauabschnitt der neuen Strassenbahnlinie (11 km), welche das Stadtzentrum mit dem nordwestlichen Teil der Stadt (Fahti), nebst Busbahnhof verbindet, ist endlich soweit hergestellt, daß am 31.8. um 13:00 Uhr mit 12 Zügen der geregelte Betrieb aufgenommen werden kann. Der Start hatte sich erheblich verzögert, weil noch etliche Mängel (Oberleitung, Ampeln) an der Strecke festgestellt wurden. Zusätzlich litt die planmäßige Inbetriebnahme an den Querelen zwischen den politischen Parteien und zwischen dem alten und neuen Bürgermeister. Längere Zeit konnte zwar schon ein Fahrbetrieb beobachtet werden, jedoch diente dieser ausschließlich der Ausbildung des Personals. (Quelle : Antalya News)
Avsallar, August 2009
Für Individualreisende wird Avsallar ab 2010 attraktiver, ... ... denn der beliebte Camping- und Picknickplatz hinter dem Hotel “Alara Park” (siehe Lageplan) wird noch in diesem Jahr renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Moderne WC-Anlagen, Waschräume und Duschen warten danach auf die Camper, welche wieder in großer Zahl mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil anrücken werden. Die Einfahrt zum Campingplatz, der zukünftig “Goldkum” (Goldsand) heißen wird, befindet sich an der Tankstelle neben dem Hotel “Alara Residenz” und führt dann auch zu einem neu errichteten Restaurant. (Redaktion)
Alanya, August 2009
Dimcayi wird Erholungs- und Freizeitpark
Die Reparaturarbeiten an den Toren des Dim Staudamms werden bald abgeschlossen sein. Und damit ist klar, daß der Fluß im kommenden Winter wieder angestaut wird. Aber was wird dann aus dem unteren, 9 km langen Teilstück des Dimcayi bis zum Meer? Zur Zeit haben die Restaurants im und am Fluß ja wieder geöffnet und bieten den Gästen die bekannte Attraktion, im Wasser sitzend zu speisen.
Das soll auch so bleiben. Allerdings soll dieser Flußabschnitt bis 2011 zu einem Erholungs- und Freizeitpark ausgebaut werden. Gemauerte Uferbefestigungen geben dann mehr Sicherheit für die anzulegenden Wanderwege und ermöglichen den Einbau von Wassersportanlagen. Eingebrachte Stauwehre werden auch im Sommer für ausreichend Wasser unter den schwimmenden Tischen sorgen. Die Wanderwege, neue und bereits bestehende Restaurants und Sportanlagen werden dann neben dem Anadolu köyü (Anatolisches Dorf) die Stadtbewohner und Hotelgäste anlocken. Denn besonders im Hochsommer wird dieser Bereich sicher sehr gern besucht werden, um der Hitze der Stadt und des Strandes zu entfliehen. (Quelle : Prima Türkei)
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