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Avsallar

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Hier entsteht ein Avsallar-Forum

Empfehlenswerte Einrichtungen und Geschäfte in Avsallar.

Den Hotel-Lageplan von Avsallar findest du hier.

Avsallar

Anfangs waren wir Kemer-Fans. Denn dort gefiel es uns die Landschaft sehr gut. Die Berge, die bis ans Meer heranreichen. Das üppige Grün. Sehr gute Möglichkeiten, die Gegend zu erwandern. Denn das hatten wir in den Regionen Side und Belek vermißt. Dann aber sind wir über ein “last minute”-Angebot auf “Incekum”, bzw. Avsallar gestoßen. Diese Gegend hatten wir bisher aufgrund der großen Entfernung zum Flughafen gemieden. In der Annahme, jeden Badeort zwischen Antalya und Incekum anfahren zu müssen, hatten wir einen Horror vor dem langen Bustransfer.
Kurz gesagt: Wir wurden überrascht. Unser Bus fuhr an den Regionen Belek und Side vorbei. Und erst im Bereich Incekum wurden Hotels angesteuert. Der Transfer zog sich daher kaum länger hin, als z. B. nach Kizilagac.
Aber auch von der Landschaft waren wir angetan. Die mit Zedern bewachsenen Ausläufer der Taurusgebirges reichten bis ans Meer heran. Und der Strand - abgesehen von einigen felsigen Stellen - bestand aus feinstem Sand, der überwiegend ganz flach zum Meer hin abfiel. Und da wir auch noch Glück mit unserem Hotel (Aska Baran) hatten, waren wir von Avsallar sofort eingenommen.

Avsallar ist ein touristisch aufstrebender Fischerort, was an den vielen neuen, farbenfrohen Häusern mit Mietwohnungen zu erkennen ist. Der Ort hat (2006) ca. 9000 Einwohner, darunter auch viele Deutsche, die hier heimisch geworden sind. Auch kommen die meisten Urlauber aus Deutschland.
Avsallar befindet sich unmittelbar an der Mittelmeerküste. In nördlicher Richtung liegt das Taurusgebirge. Das türkisfarbene Meer lädt von (April) Mai bis November zum Baden ein. Im Mai könnte man im Taurusgebirge noch Ski laufen und eine Stunde später im Meer baden. Der Strand ist vom Ort nur durch die Küstenstraße getrennt, die aber auch gefahrlos durch mehrere Fußgängertunnel unterquert werden kann. Bei guter Sicht ist sogar die gegenüberliegende Gebirgskette (mit dem Tahtali) von Kemer zu sehen. Aber ganz sicher kann man am Abend deren schwarze Silhouette erkennen, wenn dahinter der rote Ball der Sonne untergeht.
Und hier ist auch ein weiterer Vorteil gegenüber Kemer zu erkennen: Während in Kemer die Sonne am späten Nachmittag hinter den nahen Bergen verschwindet, bleibt sie Avsallar noch viel länger sichtbar. Dadurch bleibt es bestimmt gute 30 Minuten länger hell (und warm).

Die Hotels von Avsallar liegen nicht alle am Strand. Etliche liegen auch auf der dem Strand abgewandten Seite der Fernstrasse. Es sind daher viele Fußgängertunnel vorhanden, die den Strandbesuchern ein gefahrloses Unterqueren der D400 ermöglichen. Welches Hotel wo liegt habe ich auf einer Karte festgehalten. Den Hotellageplan findest du HIER.

Im Ort gibt es inzwischen zahlreiche Geschäfte und Restaurants sowie einen jetzt donnerstags stattfindenden Bauern- und Textilmarkt (direkt neben der Moschee). Die Haupteinkaufsstraße ist zu einer Fußgängerzone ausgebaut worden. Aber es lohnt sich auch, die Nebenstrassen zu besuchen. Hier findest du Geschäfte, in denen so manche Dinge preiswerter zu erstehen sind. Sogar einen Supermarkt wirst du vielleicht entdecken, der dir “deutsches” Brot und Brötchen anbietet und etliche andere “deutsche” Produkte. Und schaut mal bei Gabi vorbei. Gabi hat die allseits bekannte “Käseecke” in der Nähe vom Uhrenturm. Hier wirst du am Vormittag viele deutsche Langzeiturlauber und Auswanderer beim Tee trinken und / oder Frühstücken treffen können. Und wenn du am Nachmittag kommst, kannst du auch mal einen Käsekuchen, andere “deutsche” Torten sowie “deutsches” Essen bestellen!

Shoppen in Avsallar: Hier geht´s entlang.

Und für die jungen Feriengäste, die in einem kleinen, preiswerten Hotel ohne Disco abgestiegen sind, bietet Avsallar sogar eine kleine Diskothek gleich am Ortseingang, von Westen kommend. Ein größerer Beatschuppen befindet sich in einer umgebauten Karawanserei. Das Sarapsu Han liegt so ziemlich in der Mitte zwischen Avsallar und Alanya in Konakli. Also etwa 15 km entfernt.
Und wenn du die Umgebung und das Hinterland kennenlernen möchtest:
Reiseveranstalter vor Ort bieten viele interessante Touren an.

  • eine Rafting-Tour auf dem Köprü Cayi - Abenteuer pur
  • eine Fahrt in das Taurus-Gebirge (Dörferfahrt) - sehr archaisch
  • eine Boottour zu den Delfinen - oooch, sind die niedlich
  • eine Jeep-Safari in das Taurus-Gebirge - sehr viel Spaß
  • eine Fahrt nach Manavgat mit Marktbesuch
  • eine Bootstour auf dem Manavgat-Fluß
  • eine “Blaue Reise” nach Alanya - mit Markt- und Höhlenbesuch
  • einen Tauchkurs absolvieren - klar, das Rote Meer bietet mehr Farben
  • eine Fahrt nach Anamur (über 400 Kurven) - spitzenmäßig
  • eine “1001 Nacht”-Veranstaltung im Alara Han - auch zu empfehlen
  • eine Tour nach Alanya (Bauernmarkt, Burg) - ein “Muß” für jeden Urlauber
  • eine 3-Tages-Fahrt nach Kappadokien - sehr zu empfehlen
  • oder für 2 Tage nach Pamukkale

Du kannst aber auch selbst mit dem Dolmus - einem Kleinbus - preisgünstig Ziele der Umgebung erreichen. So kostet beispielsweise die Fahrt ins 30 km entfernten Alanya, der bekannten, großen Stadt am Mittelmeer mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem berühmten Kleopatra - Strand, nur 2 bis 2,50 Euro! (mit YTL wird es billiger!)
Und wenn du ganz mutig bist, dann miete dir doch mal einen Pkw oder Jeep und toure selbst durch die Gegend. Anders als bei den geführten Touren kannst du dich spontan entscheiden, in welche Richtung es weiter gehen soll. Außerdem kommst du im Hinterland auch ohne Sprachkenntnisse gut durch. Die Menschen sind wirklich überaus freundlich und hilfsbereit.
Die Strassenkarten, die du bei uns bekommst, sind allerdings nicht besonders detailgetreu. Viele befestigten Wege und Strassen fehlen. Ortsnamen, bzw. Hinweise auf Sehenswürdiges sind falsch eingezeichnet oder fehlen ganz.
Selbst in einer 1:150.000 er Karte, die ich gefunden habe, sind nur die wichtigsten Strassen eingezeichnet (und es haben sich auch dort haufenweise Fehler eingeschlichen). Ob da noch das türkische Militär seine Hand drauf hat?!
Außerdem sind Hinweisschilder nicht immer “up to date”, bzw. vorhanden.
Aber wozu gibt es denn Einheimische? Mit “Händen und Füßen” kann man sich doch auch verständigen.

Meine Tips:

  • eine und sogar mehrere Tagestouren durch das Gebirge bei Avsallar und Alanya.
  • ganz toll eine Tour bis vor die Tore von Taskent - traumhaft
  • eine Fahrt nach Selge, entlang des Köprü Cayi
  • eine Tagestour zum “Green Canyon” und die umliegenden Dörfer
  • eine Tour zum Dim Cayi (Forelle essen und die Dim Höhle besichtigen).
  • dabei auch die Karawanserei Alara Han nebst Alara Kale (Burg) besuchen, für eine Tagesfahrt zu wenig, aber unbedingt sehenswert.

Die beste Reisezeit ist Ende März bis Mitte Juni, dann folgt die große Hitzewelle (bis weit über 40° C) und ab September bis Ende Oktober sind die Temperaturen für uns Mitteleuropäer erträglich.
Im Frühjahr ist das Meer zwar noch recht kühl (etwa 16° C), aber das ist für Nordseeurlauber ja gerade richtig! Ich bevorzuge im Frühjahr allerdings ein Hotel mit Innenpool.
Im Herbst dagegen (sogar bis weit in den November hinein) läßt sich im “Akdeniz” noch (bei 26° C Wassertemperatur) herrlich schwimmen. Auch wenn es mal zu stärkerer Dünung kommen kann.

Und schau dich ruhig mal in der Stadt um. Shoppen, in einem Lokal einkehren, spazieren gehen, mit den Einheimischen Kontakt aufnehmen - das erweitert deinen Horizont.

Tips dazu findest du HIER.

erste Hochhäuser

jetzt besser zu erkennen

Platz der Denkmale

Nebenstrasse - dort hinten gibt es deutsches Brot und Brötchen

Eingang zum Teegarten

kinderfreundlich

Parkanlage

schöne bunte Pflaster - Fußweg aber zugepflanzt

Weltzeit-Uhrenturm

da drüben liegt Kemer

hier wächst wieder zusammen, was zusammengehört

Moschee

Moschee

Hotelneubau hinter dem "Lioness". In 2008 eröffnet.

die Neubauruine neben dem "Lioness" rottet schon 6 Jahre vor sich hin

Avsallar wächst unaufhörlich

auch die Brache ist sicher bald vollgebaut

die Mitarbeiter der Hotels brauchen Wohnraum

jede Lücke wird bebaut

bunte Neubauten

im Oktober schon mal möglich

man hat auch lange darauf gewartet

 neue Besucher bei  www.up-up-and-away.info    © Heinz-Ulrich Hartung    letzte Überarbeitung: 10. Oktober 2008