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Ferienregion Bodrum
Lage:
Südtürkei / Ägäis
Zeitzone: MEZ + 1 Stunde
Flugzeit: Frankfurt - Milas/Bodrum ca. 3 Stunden (Boing 737)
Die beste Reisezeit: Anfang April bis Juni und September / Oktober. Wer im Juli oder August dort Urlaub macht darf sich über die Hitze nicht beklagen.

Leider waren wir bisher nur einmal in dieser Region. Und daß auch nur für eine Woche im Oktober 2003. Aber die Erinnerungen an den kleinen, zauberhaften Fischerort Güllük der nur etwa 10 km vom Flughafen entfernt liegt und unser Hotel wirken noch lange nach. Diese Region werden wir auf jeden Fall noch mal besuchen - wenn die Angebote der Reiseveranstalter mitspielen.
In dieser einen Woche haben wir nicht nur sonnenbadend und relaxend im Hotel verbracht, sondern sind auch mit dem Dolmus unterwegs gewesen. Wir haben Bodrum und Milas besucht. Haben mit einem Gulet zwei Bootstouren - bei noch 26° Wassertemperatur - unternommen , um ausgiebig im Mittelmeer zu baden, nach Muscheln zu tauchen und die sehenswerte Landschaft zu genießen.
Da uns die Preise im Hamam des Hotels (dem Euro sei Dank) als zu unverschämt erschienen - in Güllük selbst haben wir keinen öffentlichen Hamam ausfindig machen können - suchten wir türkische Bäder in den bereits oben erwähnten Orten, um uns verwöhnen zu lassen. In Bodrum stießen wir gleich gegenüber dem Dolmus-Parkplatz auf ein modernes türkisches Badehaus. Die Preise waren akzeptabel und die Anwendungen waren auch so gut, daß wir dieses Haus zweimal besucht haben. Und bei unserem Marktbesuch in Milas ließen wir uns von einem Einheimischen den Weg zu einem traditionellen Hamam zeigen. Dieser Besuch des über 500 Jahre alten Badehauses wurde dann auch zu einem ganz rustikalen Abenteuer (besonders für mich!!).
Mit großartigen Wanderungen hatten wir in dieser Woche nicht viel am Hut. Es war immer noch sengend heiß. Über 30° C. Uns reichten die Spaziergänge durch Bodrum, Milas und Güllük. Zumal der Anstieg zu unserer Unterkunft auch in die Beine ging und wir den unentgeltlichen Shuttle-Bus unseres Hotels nicht zu jeder Gelegenheit genutzt haben.
Bei einem unserer Fahrten nach Bodrum hatten wir ein unvergessliches Erlebnis mit der türkischen Polizei, als wir vergebens auf einen Anschluß-Dolmus warteten. Diese Begebenheit geben wir immer zum Besten, wenn mal wieder von der sprichwörtlichen Gastfreundschaft der Türken die Rede ist.
Eine Erfahrung störte uns allerdings in diesem unvergeßlichen Urlaub. Dies aber nur in der Stadt Bodrum selbst.
Die Händler in diesem Ort waren bei weitem nicht so freundlich, offen und humorvoll wie in den anderen Orten, die wir schon besucht hatten. Handeln (feilschen) war fast nicht möglich. Sie schienen keinen Spaß daran zu haben und waren ob unseres “dreisten” Ansinnens recht mürrisch. Oder lag es an der bereits langen Saison?

 

Hier waren wir:

 

 

 

 

 Corinthia Labranda ****
neu Litera Labranda

 

 

 

Gebietskarte

Die Ägäis, türkisch Ege Denizi, ist ein Abschnitt des Mittelmeers, zwischen Griechenland und der Türkei gelegen. Sie gilt als Wiege zweier großer antiker Kulturen, Kreta und Griechenland. Später herrschten in der Ägäis Perser, Römer, Byzantiner, Genuesen und Venezier sowie Osmanen. Heute gehört die Ägäis zum größten Teil wieder zu Griechenland, aber auch zur Türkei. Die türkische Region nennt sich Ege.

Die Küstenlandschaft ist durch Inseln, Halbinseln, Buchten und Kaps gegliedert.

Charakteristisch für die Küstengebiete der Ägäis sind die Berglandschaften mit Ihren Klippen, Buchten und vorgelagerten kleinen Inseln. Dies begünstigt, daß Westwinde vom Meer weit ins Binnenland eindringen und ein ausgeglichenes ozeanisches Klima mit heißen Sommern und milden Wintern schaffen.

Obwohl die natürliche Vegetation des Mittelmeerraums spätestens seit der Antike weitgehend zerstört wurde, denn ehemalige Waldgebiete wurden fast vollständig gerodet, bietet sich dem naturinteressierten Reisenden eine vielfältige Flora und Fauna: Ausgedehnte Olivenanpflanzungen prägen heute das Landschaftsbild, Orchideen sind oft zu bestaunen und auch viele Reptilien und Insekten fühlen sich an der Ägäisküste heimisch. Nur in unzugänglichen Gebieten finden sich noch Reste natürlicher Vegetation, wie kleine Parzellen mediterranen Kiefernwaldes, der oft auf Bergkuppen erhalten blieb. Ansonsten sind weite Teile des Küstengebietes von einer Buschvegetation bedeckt, der Macchia, in der wegen der meist intensiven Beweidung dornenbewehrte Sträucher dominieren.

Für archäologisch Interessierte ist der gesamte Ägäisraum ein fast unerschöpfliches Betätigungsfeld mit vielen berühmten und auch weniger bekannten Sehenswürdigkeiten. Es gibt aber noch touristisch gar nicht erschlossene Reste früherer Besiedlung! So trifft man bei Wanderungen manchmal unvermittelt auf eine byzantinische Klosterruine oder auf antike Marmorsteinbrüche, in denen noch unfertige Säulen herumliegen.

“Erfahren” kann man die Region mit einem örtlichen Reiseveranstalter oder auf eigene Faust (Dolmus oder Leihwagen).

 neue Besucher bei  www.up-up-and-away.info    © Heinz-Ulrich Hartung    letzte Überarbeitung: 10. Oktober 2008